Für einen zügigen Ausstieg aus der Kohle bis 2030

Petition für einen zügigen Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahre 2030 gestartet

Wir fordern die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Erlangen, die dem 19. Bundestag angehören werden, auf, sich in den Koalitionsverhandlungen sowie der anschließenden Legislaturperiode dafür einsetzen, dass die Bundesregierung den raschen, schrittweisen Ausstieg aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle bis zum Jahr 2030 unverzüglich plant, schnellstmöglich einleitet und dessen Umsetzung sicherstellt.

Lesen Sie mehr zur Petition hier: Link

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Klimaschutzwoche ER / ERH 2017

Vom 16. bis zum 24. September 2017 findet die erste gemeinsame Klimaschutzwoche in der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt statt. Lokale Initiativen, Vereine, Institutionen und Unternehmen machen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit erlebbar. Zentrale Themen sind: Wohnen, Mobilität, Energieversorgung, Freizeit und Konsum.

Auch unser Verein ist mit insgesamt fünf Veranstaltungen an dem Programm beteiligt.

Auftakt
Die
Auftaktveranstaltung der Klimaschutzwoche findet am Samstag, den 16. September 2017 um 10:00 Uhr in der Herzo-Base II in Herzogenaurach statt. Dort entstehen die „Herzo-Base-Energiespeicherhäuser“ in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg, dem Energiecampus Nürnberg, der Raab Baugesellschaft und der Agenda 21-Herzogenaurach. Mit einer Führung durch die Häuser bieten die Projektentwickler Einblick in ihr Forschungsvorhaben. Professor Wolfgang Krcmar von der Technischen Hochschule Nürnberg erläutert Hintergründe der Gebäudetechnik.

Weitere Programmpunkte der Klimaschutzwoche sind:

  • neueste Entwicklungen im Rahmen der Elektromobilität, Ladeverband Franken+
  • Besichtigung eines Blockheizkraftwerks, Erlanger Stadtwerke
  • Filmvorführungen von „Power to Change – Die Energierebellion“, Verein Energiewende ER(H)langen e.V. mit Mitgliedskommunen
  • Rad-Exkursion der ADFC-Radverkehrsgruppe
  • Exkursion zu einer Power-to-Gas-Anlage und einem Nahwärmeprojekt nach Haßfurt, Verein Energiewende ER(H)langen e.V.
  • das nachwachsende Hotelzimmer, Creativhotel Luise
  • Klimaschutztag des Energieteams Höchstadt
  • Nachhaltigkeitstag des Erlanger Netzwerkes Nachhaltigkeit, Schlossplatz Erlangen
  • interaktive Ausstellung zum Thema Klima und Energie, Bund Naturschutz, Schloss Adelsdorf.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Unsere Vorführungen des Filmes „Power to Change“ finden wie folgt statt:

  • Montag, 18.09.2017 Hallerhof, Tennenloher Str. 3, 91054 Buckenhof, anschl. Diskussion mit Bürgermeisterin Birgit Herbst (Spardorf) und Bürgermeister Georg Förster (Buckenhof)
  • Mittwoch, 20.09.2017, Esperhaus, Esperstr. 20, 91080 Uttenreuth, anschl. Diskussion mit Bürgermeister Frederic Ruth
  • Donnerstag, 21.09.2017, Pfarrsaal, Kath. Pfarrzentrum, Birkenallee 60, 91088 Bubenreuth, anschl. Diskussion mit Bürgermeister Norbert Stumpf und Vertretern des Arbeitskreises Energiewende Bubenreuth
  • Freitag, 22.09.2017, Großer Saal, Ev. Pfarrzentrum, Kirchenplatz 5, 91083 Baiersdorf, anschl. Diskussion mit Bürgermeister Andreas Galster und dem Vorsitzenden des Energiebeirates der Stadt Baiersdorf, Wolfgang Gruber
  • Beginn jeweils 19:00 Uhr, Einlass ab 18:45 Uhr
  • Infos zum Film „Power to Change“ und einen Trailer gibt es hier: Link

Details zur Exkursion nach Hassfurt zur Besichtigung der dortigen Power-to-Gas-Anlage und des Nahwärmeprojektes einschl. Informationen zur Anmeldung finden Sie hier: Link

Detail zum Nachhaltigkeitstag 2017 des Erlanger Netzwerkes Nachhaltigkeit finden Sie hier: Link

Das gesamte Programm der Klimaschutzwoche 2017 mit den genauen Daten finden sie hier: Link

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Demonstration: CETA, TiSA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

Demonstration am 9. September 2017, dem bundesweiten CETA-Aktionstag zur Bundestagswahl!

CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, untergräbt Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, ökologische Standards, ArbeitnehmerInnen- und soziale Rechte. Auf EU-Ebene ist CETA bereits ratifiziert, doch in den EU-Mitgliedsstaaten, also auch durch Bundestag und Bundesrat, kann es noch gestoppt werden. Darum lasst uns Druck machen:

Gerechte Welthandelspolitik muss Wahlkampfthema sein!
Die Positionen der Parteien zu CETA & Co müssen ein Wahlkriterium sein!

Werden Sie aktiv und nehmen Sie teil!

DEMONSTRATION vom Rathausplatz zum Schloßplatz in Erlangen
Start um 11:00 Uhr
Veranstalter: Attac Erlangen mit dem Bündnis „Erlangen gegen TTIP“
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Mieterstrom für Wohngebäude

Um kommunale und private Immobilieneigentümer, Stadtwerke, Energiegenossenschaften und Projektentwickler über die Möglichkeiten, Grenzen und Alternativen zur Mieterstromförderung zu informieren, veranstalten C.A.R.M.E.N. e.V. und DGS Franken e.V. am 14. September von 10:00 – 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung „Mieterstrom für Wohngebäude“.

Als Kooperationspartner unterstützen wir die Veranstaltung und rufen zur Nutzung dieses Angebotes auf!

Alle Infos zu der Veranstaltung gibt es hier: Link

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Energiewende ER(H)langen e. V. tritt dem Verein für eine nationale CO2-Abgabe bei

Im März diesen Jahres gründete sich in Freiburg der „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ Hauptziel des Vereins ist die Einführung einer nationalen Abgabe auf die Nutzung fossiler Energieträger, die zunächst ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen als Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen soll.

Die Abgabe soll verschiedene andere Steuern und Umlagen auf Energie ersetzen, die heute i. d. R. unabhängig von deren Klimaschädlichkeit erhoben werden. Hierdurch würde als weiterer positiver Nebeneffekt zudem das Steuersystem deutlich vereinfacht und die Bürokratie abgebaut.

Um das Ziel der Einführung einer solchen Abgabe zu erreichen, will der Verein entsprechende wissenschaftliche Studien erstellen lassen und einen gesellschaftspolitischen Diskurs hierüber in Gang bringen.

Um eine angemessene, wirksame und sozialverträgliche CO2-Abgabe zügig einzuführen, strebt der Verein eine breite Allianz aus  Bürgern, Umweltschutz-Organisationen, Unternehmen und Kommunen an.

Nach Anregung durch unser Mitglied Volker Braun und nach einstimmigem Beschluss im Vorstand trat unser Verein am 5. Mai 2017 als Mitglied Nr. 148 dem neu gegründeten Verein bei. „Wir möchten hiermit ein klares Zeichen der Unterstützung setzten und auch andere zum Beitritt animieren“, so unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger.“

Um dem Verein möglichst viele Handlungsoptionen zu schaffen, benötigt er jedoch noch viele weitere zahlende Mitglieder. Wir möchten daher dazu aufrufen gerne auch privat Mitglied in diesem Verein zu werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr 60 ,- €. Hier geht es zum Antragsformular: Link

Auf der Start-Seite gibt es auch eine entsprechende Petition, die jeder zeichnen kann, auch ohne Mitglied zu sein: Link

Einen Flyer des Vereins kann man hier herunter laden: Link

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Stadt Baiersdorf wird Mitglied im Verein Energiewende ER(H)langen e.V.

Am 18. Mai stand ein für uns besonderer Punkt auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung der Stadt Baiersdorf. Es ging um die Frage des Beitritts der Stadt zu unserem Verein.

Zunächst stellte unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger den Verein und seine Aktivitäten vor.
In der anschließenden Abstimmung stimmten die Rätinnen und Räte dann einstimmig dem Beitritt zu.
Seit 23. Mai ist die Stadt Baiersdorf nun neben Uttenreuth, Spardorf, Buckenhof, Bubenreuth und der Stadt Erlangen die 6. Kommune, die Mitglied im Energiewende ER(H)langen e.V. ist.

Wir sagen herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

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Auftaktveranstaltung „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite!“

Heute fand die erste von insgesamt fünf Informationsveranstaltungen zur Solarenergie und Energiespeichern im Rahmen der neuen Solaroffensive des Landkreises Erlangen-Höchstadt im Rathaus in Möhrendorf statt.

Simon Rebitzer, Klimaschutzmanager des Landkreises und unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger begrüßten die Gäste aus Möhrendorf und umliegenden Gemeinden.

Anschließend erläuterte Matthias Vogtmann von der DGS Franken e.V. in einem lebendigen Vortrag Wissenswertes zur Solarthermie, der Photovoltaik und Energiespeichern.
Der Vortrag kann zum Nachlesen hier herunter geladen werden.

Die nächsten Vorträge finden wie folgt statt:

  • Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:00 Uhr, Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth
  • Montag, 15. Mai 2017, 19:00 Uhr, Ritter-von-Spix-Schule Höchstadt
  • Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:00 Uhr, Rathaus Heroldsberg
  • Montag, 22. Mai 2017, 19:00 Uhr, Generationen Zentrum Herzogenaurach
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Mieterstrom – deutliche Nachbesserungen am aktuellen Gesetzentwurf eingefordert!

Vor dem Hintergrund zunehmender Alarmzeichen eines sich weiter beschleunigenden Klimawandels haben wir mit großer Hoffnung der angekündigten Gesetzesvorlage zur Regelung der Belieferung von Mietern mit vor Ort günstig erzeugtem Solarstrom entgegengesehen.
Wir haben uns hierdurch einerseits ein Ankurbeln des Ausbaus der Solarenergie erhofft und anderseits die Partizipation von Mietern am mittlerweile sehr günstig zu erzeugenden Solarstrom. Immer wieder wurde in der Vergangenheit argumentiert, dass Bürger, die sich kein Eigenheim leisten können, nicht von den Möglichkeiten des EEG profitieren könnten. Genau dies soll mit einer funktionierenden Regelung von Mieterstrommodellen gelöst werden: Das Dach eines Mietshaus steht für die Erzeugung von Solarstrom zur Verfügung und die Mieter, die ja mit ihrer Miete langfristig das Haus finanzieren, sollen die Chancen in Zukunft auch nutzen können, die das Haus als Standort für eine erneuerbaren Energien-Anlage bietet.
Leider sind wir vom aktuell vorliegenden Referentenentwurf des Mieterstromgesetzes sehr enttäuscht. Laut unserer sowie der einhelligen Meinung nicht nur vieler Umweltschutz-, Klimaschutz- und Erneuerbare Energien-Verbände, sondern auch verschiedener Rechtsexperten würde ein Gesetz in dieser Art kaum substantiell der Umsetzung solcher Modelle dienen.
Auch aktuelle Gespräche mit Verantwortlichen von Wohnungsbaugesellschaften bestätigen diese Befürchtung.
Im Wesentlichen ist zu kritisieren, dass:

  • eine Versorgung nur aus Anlagen mit einer max. Leistung von 100 kWp erfolgen dürfte
  • keine Grundstücksgrenzen überschreitende Versorgung erlaubt wäre
  • es keine Bagatellgrenzen für kleine Anlagen, z. B. < 10 kWp bei Untermietverhältnissen gibt
  • eine Deckelung des Zubaus von Anlagen nach diesem Modell auf 500 MWp pro Jahr vorgesehen ist
  • die Nachrüstung sog. Smart Meter für jeden Anschlussnehmer erforderliche wäre, was Bürokratie und Kosten erheblich steigern und die Wirtschaftlichkeit gefährden würde

Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit dem Sonnenenergie Erlangen e. V.  sowie den Kreisgruppen Erlangen und Höchstadt-Herzogenaurach des BUND Naturschutz e.V. Briefe an unsere Bundestagsabgeordneten Stefan Müller und Martina Stamm-Fibich geschrieben.
Wir haben die beiden gebeten, sich im Sinne des Klimaschutzes sowie der finanziellen Entlastung von Mietern dieser Thematik anzunehmen, die vorgetragenen Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge ernst zu nehmen und jegliche Möglichkeiten als Mitglieder des Bundestages zu nutzen, um substantielle Verbesserungen am Gesetzentwurf zu erwirken.
Den Briefen haben wir folgende gemeinsame Stellungnahme des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)  mit 11 weiteren Organisationen beigefügt: Link

Nutzen auch Sie Ihre Möglichkeiten in Gesprächen und Briefen mit diesen beiden und/oder weiteren politischen Verantwortungsträgern auf die Defizite des aktuellen Gesetzentwurfes hinzuweisen!

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Solaroffensive des Landkreises startet – Solar in ERH. Komm auf ERH’s Sonnenseite

Wir freuen uns, dass die von uns gemeinsam mit dem Sonnenenergie Erlangen e. V. sowie den Kreisverbänden Erlangen und Höchstadt-Herzogenaurach des Bund Naturschutz im letzten Jahr vorgeschlagene Solaroffensive nun bei den Bürgern ankommt.

Lesen Sie dazu die heutige Medienmitteilung des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt:

Medienmittteilung

Landkreis startet Solaroffensive „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite“

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt startet Ende April eine Kampagne zu Solarenergie „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite“. „In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und den Energiewende-Initiativen im Landkreis finden von Ende April bis Ende Mai fünf Veranstaltungen in den Möhrendorf, Uttenreuth, Heroldsberg Höchstadt und Herzogenaurach statt Damit wollen die Organisatoren um Simon Rebitzer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises, Bürgerinnen und Bürger erläutern, welche Möglichkeiten sie haben, mit Hilfe von Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen und ihr Interesse dafür wecken.

Landkreisweite Termine im April und Mai

Den Anfang macht die Gemeinde Möhrendorf. Michael Vogtmann vom Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie spricht  am Donnerstag, 27. April 2017 um 19 Uhr im Sitzungssaal im Möhrendorfer Rathaus über die verschiedenen Möglichkeiten, Solarenergie selbst zu erzeugen. Am Donnerstag, den vierten Mai 2017 hält Vogtmann seinen Vortrag um 19 Uhr im Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth und am Montag, 15. Mai 2017 referiert er wiederum um 19 Uhr in der Ritter-von-Spix-Schule in Höchstadt. Drei Tage später, am Donnerstag, 18. Mai 2017 bringt er um 19 Uhr interessierten Bürgerinnen und Bürgerinnen im Sitzungssaal des Heroldsberger Rathauses die Möglichkeiten der Solarenergie näher. Den Abschluss bildet ein Vortrag in Herzogenaurach. Er findet am Montag, 22. Mai um 19 Uhr im Generationen.Zentrum statt.

Der Eintritt zu den fünf Veranstaltungen ist frei.

Weitere Angebote

Die Vorträge ergänzen das bestehende Beratungsangebot des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Interessierte können sich telefonisch und online beim Verbraucherservice Bayern (VSB)  sowie in den Energieberatungsstunden des Landkreises (in Kooperation mit dem VSB) individuell beraten lassen. Besitzer einer Solarthermie-Anlage können diese im Rahmen des Solarwärme-Checks optimieren lassen. Weitere Informationen erhalten sie auch beim Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, Simon Rebitzer, unter der Telefonnummer 09131/803–380 229.

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Falschbehauptungen des VBEW über Bayerns Stromversorgung im kalten Januar

Medienerklärung des FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. v. 23. Februar 2017

Falschbehauptungen des VBEW über Bayerns Stromversorgung im kalten Januar

Der VBEW behauptete, dass die kalten Januartage gezeigt hätten, wie kritisch infolge der Energiewende mittlerweile die Stromversorgung in Bayern werde. Doch die Kraftwerksfakten zeigen Gegenteiliges.

In der Bayerischen Staatszeitung vom 10.2.17 behauptete der VBEW (Verband der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft e.V.) mit Blick auf die kalten Januartage: „Der maximale Strombedarf dürfte in Bayern bei knapp 13 000 Megawatt gelegen haben“ sagt Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft (VBEW). Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es in dieser Zeit zu einem großflächigen Stromausfall gekommen wäre. „Alles, was anständig Strom erzeugen konnte, war am Netz“.

Doch die Stromerzeugungszahlen der Kraftwerke, die nachträglich vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg veröffentlicht wurden, zeichnen ein anderes Bild: An den laut VBEW besonders kritischen Tagen 7. und 8. Januar bleib das Gaskraftwerk in Irsching mit einer Leistung von 1400 Megawatt (das entspricht der Leistung eines sehr großen Atomreaktors) außer Betrieb. Die Nürnberger und Münchner Stadtwerke ließen ebenfalls Gaskraftwerke mit vielen hundert Megawatt still stehen. Hinzu kam, dass zwei der drei Atomreaktoren in Bayern, Gundremmingen C und Isar 2, geplant und auch ungeplant viele Tage ausfielen.

Der VBEW, der seit Jahrzehnten die Interessen vorrangig der alten Atom-, Erdgas- und Kohlewirtschaft vertritt, behauptet, gerade auch die Kernkraftwerke würden in Bayern die Stromversorgung sicherstellen. Sowohl die schlechten 2016-Produktionszahlen des Gundremminger Blocks C wie auch insbesondere die übergroßen Schwierigkeiten in unseren Nachbarländern Belgien, Frankreich, Schweiz und Tschechien mit Störungen und Ausfällen in ihren Atomkraftwerken, strafen diese Aussage des VBEW Lügen. Continue reading

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