Stadt Baiersdorf wird Mitglied im Verein Energiewende ER(H)langen e.V.

Am 18. Mai stand ein für uns besonderer Punkt auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung der Stadt Baiersdorf. Es ging um die Frage des Beitritts der Stadt zu unserem Verein.

Zunächst stellte unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger den Verein und seine Aktivitäten vor.
In der anschließenden Abstimmung stimmten die Rätinnen und Räte dann einstimmig dem Beitritt zu.
Seit 23. Mai ist die Stadt Baiersdorf nun neben Uttenreuth, Spardorf, Buckenhof, Bubenreuth und der Stadt Erlangen die 6. Kommune, die Mitglied im Energiewende ER(H)langen e.V. ist.

Wir sagen herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

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Energiewende ER(H)langen e. V. tritt dem Verein für eine nationale CO2-Abgabe bei

Im März diesen Jahres gründete sich in Freiburg der „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ Hauptziel des Vereins ist die Einführung einer nationalen Abgabe auf die Nutzung fossiler Energieträger, die zunächst ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen als Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen soll.

Die Abgabe soll verschiedene andere Steuern und Umlagen auf Energie ersetzen, die heute i. d. R. unabhängig von deren Klimaschädlichkeit erhoben werden. Hierdurch würde als weiterer positiver Nebeneffekt zudem das Steuersystem deutlich vereinfacht und die Bürokratie abgebaut.

Um das Ziel der Einführung einer solchen Abgabe zu erreichen, will der Verein entsprechende wissenschaftliche Studien erstellen lassen und einen gesellschaftspolitischen Diskurs hierüber in Gang bringen.

Um eine angemessene, wirksame und sozialverträgliche CO2-Abgabe zügig einzuführen, strebt der Verein eine breite Allianz aus  Bürgern, Umweltschutz-Organisationen, Unternehmen und Kommunen an.

Nach Anregung durch unser Mitglied Volker Braun und nach einstimmigem Beschluss im Vorstand trat unser Verein am 5. Mai 2017 als Mitglied Nr. 148 dem neu gegründeten Verein bei. „Wir möchten hiermit ein klares Zeichen der Unterstützung setzten und auch andere zum Beitritt animieren“, so unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger.“

Um dem Verein möglichst viele Handlungsoptionen zu schaffen, benötigt er jedoch noch viele weitere zahlende Mitglieder. Wir möchten daher dazu aufrufen gerne auch privat Mitglied in diesem Verein zu werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr 60 ,- €. Hier geht es zum Antragsformular: Link

Auf der Start-Seite gibt es auch eine entsprechende Petition, die jeder zeichnen kann, auch ohne Mitglied zu sein: Link

Einen Flyer des Vereins kann man hier herunter laden: Link

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Auftaktveranstaltung „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite!“

Heute fand die erste von insgesamt fünf Informationsveranstaltungen zur Solarenergie und Energiespeichern im Rahmen der neuen Solaroffensive des Landkreises Erlangen-Höchstadt im Rathaus in Möhrendorf statt.

Simon Rebitzer, Klimaschutzmanager des Landkreises und unser 1. Vorsitzender, Stefan Jessenberger begrüßten die Gäste aus Möhrendorf und umliegenden Gemeinden.

Anschließend erläuterte Matthias Vogtmann von der DGS Franken e.V. in einem lebendigen Vortrag Wissenswertes zur Solarthermie, der Photovoltaik und Energiespeichern.
Der Vortrag kann zum Nachlesen hier herunter geladen werden.

Die nächsten Vorträge finden wie folgt statt:

  • Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:00 Uhr, Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth
  • Montag, 15. Mai 2017, 19:00 Uhr, Ritter-von-Spix-Schule Höchstadt
  • Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:00 Uhr, Rathaus Heroldsberg
  • Montag, 22. Mai 2017, 19:00 Uhr, Generationen Zentrum Herzogenaurach
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Mieterstrom – deutliche Nachbesserungen am aktuellen Gesetzentwurf eingefordert!

Vor dem Hintergrund zunehmender Alarmzeichen eines sich weiter beschleunigenden Klimawandels haben wir mit großer Hoffnung der angekündigten Gesetzesvorlage zur Regelung der Belieferung von Mietern mit vor Ort günstig erzeugtem Solarstrom entgegengesehen.
Wir haben uns hierdurch einerseits ein Ankurbeln des Ausbaus der Solarenergie erhofft und anderseits die Partizipation von Mietern am mittlerweile sehr günstig zu erzeugenden Solarstrom. Immer wieder wurde in der Vergangenheit argumentiert, dass Bürger, die sich kein Eigenheim leisten können, nicht von den Möglichkeiten des EEG profitieren könnten. Genau dies soll mit einer funktionierenden Regelung von Mieterstrommodellen gelöst werden: Das Dach eines Mietshaus steht für die Erzeugung von Solarstrom zur Verfügung und die Mieter, die ja mit ihrer Miete langfristig das Haus finanzieren, sollen die Chancen in Zukunft auch nutzen können, die das Haus als Standort für eine erneuerbaren Energien-Anlage bietet.
Leider sind wir vom aktuell vorliegenden Referentenentwurf des Mieterstromgesetzes sehr enttäuscht. Laut unserer sowie der einhelligen Meinung nicht nur vieler Umweltschutz-, Klimaschutz- und Erneuerbare Energien-Verbände, sondern auch verschiedener Rechtsexperten würde ein Gesetz in dieser Art kaum substantiell der Umsetzung solcher Modelle dienen.
Auch aktuelle Gespräche mit Verantwortlichen von Wohnungsbaugesellschaften bestätigen diese Befürchtung.
Im Wesentlichen ist zu kritisieren, dass:

  • eine Versorgung nur aus Anlagen mit einer max. Leistung von 100 kWp erfolgen dürfte
  • keine Grundstücksgrenzen überschreitende Versorgung erlaubt wäre
  • es keine Bagatellgrenzen für kleine Anlagen, z. B. < 10 kWp bei Untermietverhältnissen gibt
  • eine Deckelung des Zubaus von Anlagen nach diesem Modell auf 500 MWp pro Jahr vorgesehen ist
  • die Nachrüstung sog. Smart Meter für jeden Anschlussnehmer erforderliche wäre, was Bürokratie und Kosten erheblich steigern und die Wirtschaftlichkeit gefährden würde

Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit dem Sonnenenergie Erlangen e. V.  sowie den Kreisgruppen Erlangen und Höchstadt-Herzogenaurach des BUND Naturschutz e.V. Briefe an unsere Bundestagsabgeordneten Stefan Müller und Martina Stamm-Fibich geschrieben.
Wir haben die beiden gebeten, sich im Sinne des Klimaschutzes sowie der finanziellen Entlastung von Mietern dieser Thematik anzunehmen, die vorgetragenen Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge ernst zu nehmen und jegliche Möglichkeiten als Mitglieder des Bundestages zu nutzen, um substantielle Verbesserungen am Gesetzentwurf zu erwirken.
Den Briefen haben wir folgende gemeinsame Stellungnahme des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)  mit 11 weiteren Organisationen beigefügt: Link

Nutzen auch Sie Ihre Möglichkeiten in Gesprächen und Briefen mit diesen beiden und/oder weiteren politischen Verantwortungsträgern auf die Defizite des aktuellen Gesetzentwurfes hinzuweisen!

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Solaroffensive des Landkreises startet – Solar in ERH. Komm auf ERH’s Sonnenseite

Wir freuen uns, dass die von uns gemeinsam mit dem Sonnenenergie Erlangen e. V. sowie den Kreisverbänden Erlangen und Höchstadt-Herzogenaurach des Bund Naturschutz im letzten Jahr vorgeschlagene Solaroffensive nun bei den Bürgern ankommt.

Lesen Sie dazu die heutige Medienmitteilung des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt:

Medienmittteilung

Landkreis startet Solaroffensive „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite“

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt startet Ende April eine Kampagne zu Solarenergie „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite“. „In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und den Energiewende-Initiativen im Landkreis finden von Ende April bis Ende Mai fünf Veranstaltungen in den Möhrendorf, Uttenreuth, Heroldsberg Höchstadt und Herzogenaurach statt Damit wollen die Organisatoren um Simon Rebitzer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises, Bürgerinnen und Bürger erläutern, welche Möglichkeiten sie haben, mit Hilfe von Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen und ihr Interesse dafür wecken.

Landkreisweite Termine im April und Mai

Den Anfang macht die Gemeinde Möhrendorf. Michael Vogtmann vom Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie spricht  am Donnerstag, 27. April 2017 um 19 Uhr im Sitzungssaal im Möhrendorfer Rathaus über die verschiedenen Möglichkeiten, Solarenergie selbst zu erzeugen. Am Donnerstag, den vierten Mai 2017 hält Vogtmann seinen Vortrag um 19 Uhr im Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth und am Montag, 15. Mai 2017 referiert er wiederum um 19 Uhr in der Ritter-von-Spix-Schule in Höchstadt. Drei Tage später, am Donnerstag, 18. Mai 2017 bringt er um 19 Uhr interessierten Bürgerinnen und Bürgerinnen im Sitzungssaal des Heroldsberger Rathauses die Möglichkeiten der Solarenergie näher. Den Abschluss bildet ein Vortrag in Herzogenaurach. Er findet am Montag, 22. Mai um 19 Uhr im Generationen.Zentrum statt.

Der Eintritt zu den fünf Veranstaltungen ist frei.

Weitere Angebote

Die Vorträge ergänzen das bestehende Beratungsangebot des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Interessierte können sich telefonisch und online beim Verbraucherservice Bayern (VSB)  sowie in den Energieberatungsstunden des Landkreises (in Kooperation mit dem VSB) individuell beraten lassen. Besitzer einer Solarthermie-Anlage können diese im Rahmen des Solarwärme-Checks optimieren lassen. Weitere Informationen erhalten sie auch beim Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, Simon Rebitzer, unter der Telefonnummer 09131/803–380 229.

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Falschbehauptungen des VBEW über Bayerns Stromversorgung im kalten Januar

Medienerklärung des FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. v. 23. Februar 2017

Falschbehauptungen des VBEW über Bayerns Stromversorgung im kalten Januar

Der VBEW behauptete, dass die kalten Januartage gezeigt hätten, wie kritisch infolge der Energiewende mittlerweile die Stromversorgung in Bayern werde. Doch die Kraftwerksfakten zeigen Gegenteiliges.

In der Bayerischen Staatszeitung vom 10.2.17 behauptete der VBEW (Verband der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft e.V.) mit Blick auf die kalten Januartage: „Der maximale Strombedarf dürfte in Bayern bei knapp 13 000 Megawatt gelegen haben“ sagt Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft (VBEW). Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es in dieser Zeit zu einem großflächigen Stromausfall gekommen wäre. „Alles, was anständig Strom erzeugen konnte, war am Netz“.

Doch die Stromerzeugungszahlen der Kraftwerke, die nachträglich vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg veröffentlicht wurden, zeichnen ein anderes Bild: An den laut VBEW besonders kritischen Tagen 7. und 8. Januar bleib das Gaskraftwerk in Irsching mit einer Leistung von 1400 Megawatt (das entspricht der Leistung eines sehr großen Atomreaktors) außer Betrieb. Die Nürnberger und Münchner Stadtwerke ließen ebenfalls Gaskraftwerke mit vielen hundert Megawatt still stehen. Hinzu kam, dass zwei der drei Atomreaktoren in Bayern, Gundremmingen C und Isar 2, geplant und auch ungeplant viele Tage ausfielen.

Der VBEW, der seit Jahrzehnten die Interessen vorrangig der alten Atom-, Erdgas- und Kohlewirtschaft vertritt, behauptet, gerade auch die Kernkraftwerke würden in Bayern die Stromversorgung sicherstellen. Sowohl die schlechten 2016-Produktionszahlen des Gundremminger Blocks C wie auch insbesondere die übergroßen Schwierigkeiten in unseren Nachbarländern Belgien, Frankreich, Schweiz und Tschechien mit Störungen und Ausfällen in ihren Atomkraftwerken, strafen diese Aussage des VBEW Lügen. Continue reading

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Vortrag – Leben in der Energiewende!

Einen informativen, engagierten und authentischen Vortrag unter dem Titel „Leben in der Energiewende“ lieferte Herwig Hufnagel von der Infostelle Nordbayern des Solarförderverein Deutschland e.V. am letzten Mittwoch im Lesecafe in Erlangen.

Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden: Link

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Vortrag – Energie ohne Ende – das richtige Konzept macht ́s !

Volles Haus hatten wir beim Vortrag „Energie ohne Ende – das richtige Konzept macht ́s!“ mit Michael Vogtmann von der DGS Franken e.V.

Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden: Link

Die Veranstaltung lief im Rahmen unserer Reihe „Forum Energiewende„, die wir gemeinsam mit der VHS Erlangen organisieren.

 

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Jahresbericht 2016

Liebe Interessierte, Unterstützer und Mitglieder unseres Vereins!

Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr und möchten uns auf diesem Wege für Ihre Treue und Unterstützung bedanken!

Um Ihnen einen kleinen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des letzten Jahres zu geben, haben wir eine kleine Präsentation erstellt, die Sie hier herunter laden können: Link

Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Aktivitäten dazu beitragen können, die Energiewende in unsere Region weiter voranzutreiben und somit dem Klimaschutz dienen zu können.
Es ist dringender denn je, wenn man sich die alarmierenden Zahlen und Ereignisse des letzten Jahres ansieht.

Gerne freuen wir uns auf Ihre Anregungen und/oder Wünsche, die Sie uns gerne per Mail oder auch persönlich mitteilen können.
Unsere Monatstreffen, zu denen in der Regel zwischen 10 – 15 Personen kommen, bieten hierfür eine gute Gelegenheit. Über weitere Teilnehmer an den Treffen und Aktive bei der Umsetzung von Projekten und Maßnahmen würden wir uns sehr freuen.

Das nächste Treffen findet am kommenden Donnerstag, 12. Januar, um 19:30 Uhr im Lesecafe in der Hauptstrasse 55 in Erlangen statt.

Mit klimafreundlichen Grüßen!

Stefan Jessenberger, Johannes Kollinger, Daniel Glaser, Anne Horlamus

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Jahreshauptversammlung 2016

Am Freitag den 21. Oktober 2016 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung unseres Vereines statt.

Eingeleitet wurde die Versammlung mit einem Vortrag von Roland Reichel vom Solarmobilverein Erlangen e.V. und Redakteur der Zeitschrift „Emobil plus solar“. Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden: Link

Im anschließenden Bericht des Vorstandes ging Stefan Jessenberger auf die vielfältigen Aktivitäten der letzten 12 Monate ein. Johannes Kollinger berichtete über den aktuellen Stand der Stromsparberatung. Daniel Glaser stellte im Anschluss daran den Kassenbericht vor.

Nach dem Bericht des Vorstandes sowie Schatzmeisters und seiner Entlastung fanden turnusgemäß erstmalig Neuwahlen statt.
Alle bisherigen Vorstandsmitglieder sowie Kassenprüfer wurden hierbei wiedergewählt.

Stefan Jessenberger gab zudem bekannt, dass Rudi Ackermann als Beirat berufen werden und sich zukünftig um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereines kümmern soll.

Die Präsentation der Versammlung mit den jeweiligen Berichten kann hier heruntergeladen werden: Link

Das Protokoll der Versammlung kann hier heruntergeladen werden: Link

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